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aalerich 2. February 2008 13:58

Stromstecker zu groß für das Board?
 
Hallo Ihr aktuelle-Hardware-Nutzer,

ich bin gerade dabei, meinen neuen Rechenknecht zusammenzuschrauben. Was mich verwirrt: Der Stromversorgungsstecker vom Netzteil (der klassische breite, nicht der viereckige ATX-Stecker) ist zu groß für das Gegenstück auf dem Brett. Die einzige Möglichkeit, ihn ohne Gewalt einzustecken, läßt auf der einen Seite vier "Mamas" ungenutzt, frei in der Luft hängen. Der Stecker auf dem Brett ist also schmaler. Ansonsten scheint das zu passen, auch der Haltebügel (oder wie das sonst heißt) paßt.
Kann es sein, daß das normal ist und so sein soll? Ich würde zwar denken, ja, aber bevor mir hier ein paar hundert Euro abrauchen ...

Mit freundlichen Grüßen
aalerich

Sorrow 2. February 2008 14:25

...das passt schon so aalerich...
...dein board hat nen 20pin connector, und die neueren netzteile haben (fast) alle einen 24pin-stecker...
...bei manchen steckern lassen die "überflüssigen" 4 pins "abnehmen", so dass man wieder einen 20pin stecker hat...
...passen tut die ganze sache aber eh nur in einer position, folglich kann also nichts passieren, auch wenns komisch aussieht, wenn pins "überstehen"... ;)


Sorrow... :)

Myth88 2. February 2008 15:19

Jap....mein Mobo hat 24 Stecker, und beim Kabel vom Netzteil sind diese 4 Pole mehr in einem eigenen Stecker...

aalerich 2. February 2008 19:30

Dacht' ich's mir doch. Aber als bisheriger Athlon XP-Nutzer wollte ich doch lieber noch einmal nachfragen, das Bretthandbuch sagt gar nichts dazu und das Netzteil hat keines. Und mein Einstieg in die Dual-Core-Welt soll ja nicht mit einem Single-Rauchfähnchen beginnen ...

Danke Euch!

Mit freundlichen Grüßen
aalerich

aalerich 2. February 2008 22:03

Jo, klasse, so hab' ich mir das vorgestellt!
Alles zusammengebaut, Stromstecker rein und angeschaltet. Es knallt. Richtig laut. Es knallt erneut. Ich schalte das Netzteil aus und reiße den Stecker aus der Dose. Ich gehe einen Meter zurück. Es knallt noch einmal. Nun ja, ich öffne das Fenster ... Nach Netzteilausbau sehe ich einen total zerlegten Kondensator und haufenweise Fussel im Netzteil.

Wenn jetzt andere Teile kaputtgegangen sind müßte doch eigentlich der Händler, der mir das defekte Netzteil verkauft hat, dafür geradestehen. Weiß jemand, ob ich dabei etwas besonderes beachten muß?

Leicht gefrustet
aalerich

eilperius 2. February 2008 22:44

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch richtig in Erinnerung habe ...
Es kann sein, dass der Defket des Netzteiles anerkannt wird, jedoch alles andere als "Folgeschäden" deklariert werden. Diese sind manchmal von der Garantie ausgeschlossen. In so einem Falle wäre es schwierig ... Bin mir aber echt nicht sicher. Falls was anderes Schaden genommen haben sollte, wäre es in diesem Falle evtl sinniger die Schäden einzeln zu reklamieren, falls so was möglich ist. Nächste Woche hätte ich die Möglichkeit nen Freund von der Maloche zu fragen, welcher zumindest jura studiert. Vielleicht hat der dann noch ne Idee.

greetz eilperius

Sorrow 3. February 2008 11:06

...hast du ein zweites netzteil, mit dem du evtl testen könntest, ob die neue hw noch funktionstüchtig ist...?
...evtl noch eine port80-karte, um post-messages, welche nicht auf dem bildschirm ausgegeben werden können, zu lesen...?


Sorrow, dem auch schonmal ein netzteil "um die ohren flog"... ;)

aalerich 3. February 2008 14:24

Ich habe hier nur noch ein 210-Watt-Netzteil, das wohl zu schwach ist. An sich sieht alles völlig i.O. aus, die Spannungaswandler, die Stecker, nichts angeschmort. Mein daneben stehender, an der gleichen Steckdosenleiste hängender Duron, mit dem ich seit ein paar Tagen unterwegs bin, hat die explodierenden Elkos allerdings zum Anlaß für einen Rechnerneustart genommen ...

@ eilperius:

Frag' mal, das wäre nett. Vielleicht hat der ja eine pfiffige Idee. Mich beschleichen nämlich auch Zweifel bezüglich der Haftung. Der Schaden überstiege ja erheblich den Wert des Netzteiles.

Das kommt davon, wenn man sich beschwatzen läßt. Eigentlich wollte ich ja ein Billiggehäuse mit bereits eingebautem Netzteil. Aber nein, ich muß mir ja ein separates Netzteil andrehen lassen. Das ist ja viel besser als so ein NoName-Billigteil ...

Noch hoffend, daß der Rest ganz geblieben ist
aalerich

Myth88 3. February 2008 15:24

Der Duron hat vielleicht neu gestartet, weil vielleicht Ueberspannung entstanden ist....als die ELKO's geknallt sind... :think

Genommener Fall, das Mobo und anderes auch kaputt ist, kannst du doch im Laden sagen, das es wegen dem Netzteil war, und du einfach Schadensersatz willst...kann ja nicht sein...

eilperius 3. February 2008 15:51

Mach ich. Hab es mir schon mal in meinen Kalender geschrieben, damit ich es nicht vergesse. Sag dir dann Dienstag bescheid ...

greetz eilperius

aalerich 3. February 2008 17:22

Ok, danke Dir schon mal. Gespannt bin ich ja.

Da ich gerade eine externe Platte meiner Schwester zur Fehlersuche hier habe, hab' ich meine neue mal in das Gehäuse eingebaut. Sie läuft zwar an, wird aber nicht erkannt. Naja, mal abwarten ...

@ Myth88:

Eigentlich kann das auch nicht sein. Aber wegen Schadensersatz bin ich mir nicht sicher. Andererseits: Wenn nix ist mit Ersatz, dann könnte man das ja auch weiterspinnen. Nehmen wir an, jemand kauft einen fehlerhaften Autoreifen, der platzt und das nagelneue Auto ist Schrott. Bleibt der Käufer, der ja keinerlei Möglichkeit hatte, das zu verhindern, auf dem Schaden sitzen? Ich weiß es nicht. Mal abwarten, was eilperius' Freund sagt.

Mit freundlichen Grüßen
aalerich

Myth88 3. February 2008 18:54

Genau dieses Beispiel hatte ich auch im Kopf... :)

Aber interessante Question...warten wir mal ab...

aalerich 3. February 2008 20:55

Kleines "Update": Graka und Brenner sind i.O. Die Festplatte macht aber weiter Zicken. BIOS und Gerätemanager erkennen sie richtig und / bzw. zeigen sie als betriebsbereit an. Im Windows-Explorer taucht sie aber nicht auf. Auch TweakUI sieht sie nicht. Die meiner Schwester hingegen ist sofort nutzbar.

Naja, morgen sehen wir weiter.

Mit freundlichen Grüßen
aalerich

Nachtrag:

Ich war gerade im Setup. Zur Festplatte kann ich noch nichts sagen, der Rest ist aber wohl ohne Schaden davongekommen.

Puh ...

Nachtrag 2:

Na, scheinbar doch nicht ganz. Memtest86+ gibt nach wenigen Sekunden eine Fehlermeldung aus. Egal, in welcher Bank die Module stecken und auch, wenn ich sie einzeln teste. Immer die selbe Stelle. Ich deute das mal als defekten Speichercontroller. Eventuell kann ich den Speicher morgen in einem anderen Rechner testen.
Die Festplatte ist aber wohl in Ordnung; SeaTools, das Diagnoseprogramm von Seagate, meldet keine Probleme.

ether 5. February 2008 17:00

Zitat:

Zitat von aalerich (Beitrag 133930)
Jo, klasse, so hab' ich mir das vorgestellt!
Alles zusammengebaut, Stromstecker rein und angeschaltet. Es knallt. Richtig laut. Es knallt erneut. Ich schalte das Netzteil aus und reiße den Stecker aus der Dose. Ich gehe einen Meter zurück. Es knallt noch einmal. Nun ja, ich öffne das Fenster ... Nach Netzteilausbau sehe ich einen total zerlegten Kondensator und haufenweise Fussel im Netzteil.

Wenn jetzt andere Teile kaputtgegangen sind müßte doch eigentlich der Händler, der mir das defekte Netzteil verkauft hat, dafür geradestehen. Weiß jemand, ob ich dabei etwas besonderes beachten muß?

Leicht gefrustet
aalerich

Mal nachfrag, hast du einen Adapter benutzt von 24pin auf 20pin um den Stromstecker anzuschliessen ? MfG ether

Sorrow 5. February 2008 17:04

Zitat:

Zitat von ether (Beitrag 133980)
Mal nachfrag, hast du einen Adapter benutzt von 24pin auf 20pin um den Stromstecker anzuschliessen ? MfG ether

...wie weiter oben zu lesen ist, hat er das nicht...
...allerdings ist das auch nicht wirklich von belang... ;)


Sorrow... :)

aalerich 5. February 2008 18:30

Nein, habe ich nicht. Bei dem neuen Netzteil (be quiet) wäre die Frage auch gar nicht erst aufgekommen, bei dem ist der Stecker geteilt, die Sache also eindeutig und obendrein hängen an den einzelnen Kabeln auch noch erklärende Fähnchen. Aalerichsicher sozusagen ... :lol:

Wie oben schon eingefügt sieht es im Moment aber ganz gut aus, was die Überlebensquote der Komponenten betrifft.

Mit freundlichen Grüßen
aalerich

Sorrow 5. February 2008 19:18

...oha, hat sich also ein "bequiet" verabschiedet...?!
...da bin ich erstaunt, zumal ich persönlich nur nt's von denen nutze und bis dato keinerlei ausfälle zu beklagen hatte...
...aber was solls, perfekt ist ja bekanntlich niemand, auch nicht bequiet... ;)


Sorrow... :)

eilperius 5. February 2008 21:45

Soderle, ich hoffe ich bekomme die ganzen Infos noch zusammen ...

Fall 1: Du hast alle Komponenten bei unterschiedlichen Händlern gekauft: Der Typ A bzgl des Netzteiles wird dir dieses erstatten, jedoch der Typ B z.b. von der Festplatte oder Speicher wird sagen, dass er damit nichts am stecken hat, da es ja nicht an seiner Komponente lag. Du kannst nun bei Typ A versuchen zu "beweisen" das die Folgeschäden aufgrund seiner Komponente hin entstanden sind und diese versuchen durch Ihn ersetzen zu lassen. Schwierig.

Fall 2: Du hast alle komponenten bei einem Händler gekauft. Diesem musst du nur noch beweisen, dass die "Folgeschäden" aufgrund des defekten Netzteiles basieren. Schwierig.

Denn in beiden Fällen wirst du nachweislich einen fehlerhaften Einbau widerlegen müssen.

Du sollstest dich bei "Folgeschäden" direkt an den jeweiligen Hersteller und nicht an den Händler wenden, da diese meist kulanter sind. Denen solltest du unter Umständen auch nichts von der eigentlichen Ursache, also dem Netzteil erzählen. Sollte das nicht funktionieren:

In Fall 1: Jedes defekte Teil einzeln und unabhängig beim Händler reklamieren.
In Fall 2: Ebenfalls versuchen ... Ist zwar nicht die ehrlichste aller Varianten ...

Hoffe alles richtig wiedergegeben zu haben ... greetz eilperius

aalerich 6. February 2008 01:01

@ Sorrow:

Nee, das be quiet ist das neue, das Nobelteil. Läuft richtig schnuckelig. Das alte war ein "Xilence". Nie gehört, aber ich hab's mir halt aufschwatzen lassen.

@ eilperius:

Erst einmal dicken Dank an Dich!
Im Moment sieht es so aus, als sei nur das Brett in Mitleidenschaft gezogen worden. Eventuell stattdessen der Speicher, wichtig ist aber wohl, daß es nur ein Teil bzw. zusammengehörendes Paar ist. Ich brauche mir also wegen einer Reklamation keine Gedanken zu machen, die geht so oder so durch. Auch die Schadenssumme hält sich damit ja in Grenzen.

An sich wäre das mit dem Nachweis der Ursächlichkeit wohl kein Problem; denjenigen, der die bezweifelt hätte, möcht' ich sehen. Den fehlerhaften Einbau kann man wohl auch ausschließen. Explodierende Kondensatoren sind ein altbekanntes Problem und ein falscher Anschluß hätte wohl eher die anderen, ja wesentlich empfindlicheren Komponenten zerstört. Wenn ich z.B. einen Kurzschluß farbiziere, wären die Spannungswandler auf dem Brett viel eher dran gewesen als die Kondensatoren des Netzteiles. Mal ganz abgesehen davon, daß ich nicht recht weiß, wie man da etwas falsch anschließen kann. Ich hab' ja alle Möglichkeiten durchprobiert, es funktioniert nur eine, die richtige.

Der Tip mit der Einzelreklamation der Teile ist auf jeden Fall gut, werd' ich mir für alle Fälle merken. Das sollte ja auch nicht allzu schwierig sein. Reklamieren, dann "daran lag es nicht, also muß es dieses Teil sein" mit dem nächsten usw.

Ganz wichtig finde ich aber vor allem, daß meine Befürchtung, die Erstattung der Folgeschäden sei praktisch generell ausgeschlossen, unbegründet war. Das ist sehr beruhigend, auch unabhängig von Computern.

Mich nochmal artig bedankend
aalerich

Nachtrag:

Wie ja doch erwartet, der Speicher ist topfit. Wahrscheinlich liegt es also wirklich am Speicherkontroller.

Sorrow 6. February 2008 01:51

...oha...
...da war ich wohl zu schnell beim "überlesen" der posts... o_O
...nichts für ungut... ;)

...allerdings habe ich von "Xilence" noch nicht viel gehört, werd mich aber mal schlaumachen...
...sonsterwegen ist der ansatz von eilperius recht gut...
...einfach mal probieren... ;)


Sorrow... :)


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