![]() |
Tool für ISPs zur Überwachung von P2P Zitat:
Was ist davon zu halten??? :rant |
Hallo! Meiner Meinung nach ist das ein hervorragendes System! Wenn man beachtet was dem ISP dadurch an Kosten anfallen: Kein Programm läuft ohne Computer. Und die Serverder ISP haben so schon massig zu tun. Nehmen wir zum beispiel CHELLO her, die haben ca .... 900.000 bis 1,2 Mio Kunden. Nun müssen die einen Datenverkehr von ca. 100.000 bis 300.000 Benutzern gleichzeitig Kontrollieren. Dies stellt für Chello zur Zeit eine Unüberwindliche Hürde. Sie haben zur Zeit schon genug mit zu hoch ausgelasteten Servern zu tun. Wenn nun noch ein Programm laufen soll das 300.000 Leitungen gleichzeitig überwachen soll braucht man dafür EINIGE (!!!) Server die von der schnellen Generation sein. Inklusive mehreren Mailservern damit der Administrator die ca. 200.000 Mails täglich erhalten kann wegen verstößten seiner Kunden. Dazu noch einige TB Festplattenspeicher, um die Protokolle, eMails etc zu speichern. Danach müsste der Provider JEDEN Kunden der einen Regelbruch begangen hat, zur Anzeige bringen, bzw. ermahnen. Wenn dies geschehen würde, würde Chello auf einen Schlag sagen wir... 95 % seiner Kunden verlieren und sie könnten zusperren. Wenn Man diese Fakten betrachtet überlegt man sich: Was sollen diese Programme bringen außer den totalen Konkurs des anwendenden ISP? Man sieht also: Nicht immer alles glauben was im Internet veröffentlich wird. Wenn die ISP wirklich jedes Programm nehmen würden welches auf den Markt kommt, würden fast alle Bankrott sein. Ich hoffe ich habe einigen Usern die Augen öffnen können. MfG CyberCop |
Na, das sehe ich ein wenig anders. Zitat:
In maximal ein paar Jahren wird ein Gesetz verabschiedet, daß den Einsatz solcher und anderer Spitzelprogramme vorschreibt. Die Kosten werden selbstverständlich auf die Kunden umgelegt. Andere Spitzelsoft- und Hardware bezahlen wir ja schließlich auch. Zitat:
Merkt Ihr denn nicht, wohin die Reise geht? Stasi und Gestapo hätten die Möglichkeit gehabt, allen Bürgern die Fingerabdrücke abzunehmen; sie haben es nicht getan. Warum? Nun, vielleicht, weil sie es nicht wollten... Heute haben wir eine "Freiheitlich-demokratische Grundordnung". In dieser lautet die Frage nicht mehr, ob wir alle unsere Fingerabdrücke abzuliefern haben, sondern nur noch, wann. Selbstverständlich dient das alles nur der Bekämpfung der Kriminalität und des Terrorismus. Und dagegen kann doch wirklich niemand etwas haben, oder? Mit freundlichen Grüßen aalerich |
Zitat:
wie oma wetterwachs so schön sagt: es kommt nicht darauf an, jemanden tatsächlich in einen frosch zu verwandeln, wichtig ist nur, dass er glaubt, ein frosch zu sein. daher muss die drohung immer möglichst global und diffus sein, damit jeder einzelne in sich selbst eine vermeintliche "schwachstelle" findet, die ihn dazu bringt, angst zu haben. und global und diffus ist die "drohung", ein solches programm einzusetzen, allemal: zu dem von cybercop erwähnten aufwand kommt noch ein bedenkenswerter umstand: der esel identifiziert und überträgt dateien nicht anhand ihres namens, sondern benutzt den hash. was soll das programm also finden, wenn "großmutters beste backrezepte.rar" alles sein können, vom asiatischen *****film bis zum neuesten game, aber auch einfach großmutters beste backrezepte? gruß oma |
der Beitrag von scum bringt leider ein bischen was durcheinander. Ich las den englischen Original-Beitrag der Firma die das Tool herstellte. Es geht nicht darum, daß Provider den Traffic überwachen, nein, diese wollen Kunden halten nicht loswerden. Es geht darum diejenigen Leute herauszufinden und zu verdonnern, welche die "FirstSource", also den Releaser eines neuen Kinofilm sind. Nicht der Provider geht dabei auf die Suche, sondern vielmehr die MPAA, bzw. von ihr beauftragte Unternehmen. Das läuft dann wie folgt ab: Film xyz läuft im Kino an. xyz wird auf die Liste der Suchfirma gesetzt, welche mit einer Art Robot im emule-Netzwerk nach xyz-Titeln sucht. Hat sie solchen gefunden fängt sie an herunterzuladen um zu überprüfen ob es sich tatsächlich um xyz handelt. Falls ja, ist dann automatisch die IP des Releasers bekannt und es kann zur Verfolgung kommen. Ich hab mir bereits Gedanken darüber gemacht, wie dem entgegengewirkt werden kann: ein Releaser könnte einen Mod mit folgendem Feature nehmen: etwa 2 Stunden bevor ein File released werden soll, stellt der Mod erst mal eine Fakedatei ins emule-Netz. Diese Datei hat zufällig generierten Hash, aber original Titel. Alle Clients welche sich nun für dieses File interessieren wandern auf die schwarze Liste und werden gefiltert. Nun kann beruhigt das Original-File freigegeben werden. Ein Restrisiko bleibt natürlich, falls der Robot die IP wechselt und als nächstes dann das Original-File anfrägt. Ein kleiner Schritt in Richtung Schutz wäre es dennoch. Was zuletzt noch zu erwähnen bleibt: dieser Robot stammt aus USA und kommt erst mal dort zum Einsatz. Ich bin mir gar nicht sicher ob unser Datenschutzgesetz einen ISP zwingen kann, Kundendaten eines offensichtlichen Releasers preiszugeben. @ExxxoN: man kann keine 0-Uploader blocken. Für einen Releaser sind schließlich alle anderen Clients 0-Uploader ;-) Edit: tssss... jetzt hat ExxxoN doch glatt seinen Beitrag gelöscht während ich Antwortete. Ich laß dennoch mal stehen. |
@Xman... genau das ging mir auch durch den Schädel, deshalb hab ich ihn kurzerhand gelöscht... man muss echt aufpassen, is nicht so einfach :roll: [edit by Pathfinder: Doppelposts zusammengefasst.] Frage: Kann ein Netzwerk-Knoten oder eine einzelne NIC wärend der Laufzeit die IP wechseln? Wenn nicht, könnte man sie doch filtern, wenn doch, wirds schwieriger. Wenn die p2p-gemeinde mit codierten oder kryptischen dateinamen umgehen würde, wäre das system auch ausgehebelt. |
Irgendwie seid Ihr putzig; glaubt Ihr im Ernst, daß es hier nur um igendwelche schwachsinnigen Urlaobsvideos oder neue Scheiben von April Lasagne geht? Hier geht es um Macht. Für diese Macht werden hunderttausende Menschen ermordet und ganze Länder in Schutt und Asche gebombt! Aber was soll´s, hat ja doch keinen Zweck... Zitat:
Zitat:
aalerich P.S.: Um den Releaser zu verschleiern brauche ich keine neuen Features, sondern nur einen großen Bekanntenkreis. Und @ Oma: Wer aber sucht nach "großmutters beste backrezepte.rar"? Niemand. Ausgenommen die, welche eingeweiht sind. Das wäre das Ende des jetzigen Filesharingsystemes. |
@aalerich Das stimmt nicht, daß das illegal ist.. ganz im Gegenteil: seit Beginn dieses Jahres sind Provider sogar gesetzlich dazu verpflichtet alle Verbindungsdaten für lange Zeit (glaub 1 Jahr) zu speichern. Die Provider laufen ja sturm gegen das neue Gesetz, da es ihnen enorm viel Geld kostet, diese ganzen Daten zu speichern und zu verwalten. Schau mal auf heise.de dort findest Du Infos drüber. |
wenn Xman für deutschland recht hat, kann ich mir schon vorstellen, warum Cybercop und ich das problem (noch) auf die leichte schulter nehmen: Zitat:
Zitat:
oma |
Zitat:
Zitat:
Mit freundlichen Grüßen aalerich |
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 20:05 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.